33. Finkenbach Festival am 14. und 15. August

33. Finkenbach Festival am 14. und 15. August

[Rock, Pop & Co] [singlepic id=2063 w=180 h=120 float=right] Das Finkenbach Festival, welches am 14. und 15.08. stattfindet kann sich als eine gestandene Open Air-Veranstaltung betrachten, die schon einiges hinter sich hat, immerhin wird es dieses Jahr zum 33. Mal organisiert. Viele Besucher sind die letzten Jahre zum Festivalgelände gekommen, da verdient dieses Festival als “legendär” bezeichnet zu werden. Dieses Jahr wieder mit dabei sind Guru Guru, die das Festival ins Leben gerufen haben und jedes Jahr aufs Neue die Zuschauer mit ihrer Musik begeistern. Arthur Brown, Ton Steine Scherben, Ax Genrich sind ebenfalls alte Bekannte, zusammen mit The Quireboys, Hundred Seventy Split, Rob Tognoni, Vibravoid vervollständigen sie das Musik-Event und mit Mars Mushroom und Fai Baba ist das Line-Up für die beiden Tage komplett.

Info:
06068/7590803
www.finkenbach.de und www.finki-festival.de/
armin.loeffler@rothenberg-odenwald.de

Infos zu den Bands:

Guru Guru
[singlepic id=2062 w=180 h=120 float=right]Guru Guru ist eine deutsche Krautrockband. Sie gilt als bedeutender Vertreter des Genres in den 1970er Jahren.

Die Band wurde 1968 als „The Guru Guru Groove“ von dem Schlagzeuger Mani Neumeier, dem Bassisten Uli Trepte und dem Gitarristen Jim Kennedy gegründet. Schlagzeuger und Bassist kamen aus dem Free-Jazz-Umfeld. Neumeier hatte bereits gemeinsam mit Trepte über Jahre mit der Pianistin Irène Schweizer gearbeitet. Nun wollte man sich in Richtung elektrisch verstärkter (Rock-)Musik bewegen. Zu ihren Einflüssen gehörten damals vor allem Jimi Hendrix, aber auch Frank Zappa, The Who, die Rolling Stones und Pink Floyd.

Guru Guru bezeichneten sich selbst nie als Krautrock-Band, obwohl sie zu dessen Protagonisten gerechnet werden. In ihrem Selbstverständnis zählen sie sich von jeher zum musikalischen Underground. Amon Düül, Can und Xhol Caravan gehörten zu ihren Freunden, mit denen sie Sessions machten. Auf Guru-Guru-LPs sind darüber hinaus Musiker von Kraan, Karthago und Cluster zu hören.

[singlepic id=2061 w=180 h=120 float=right]Arthur Brown
Arthur Brown tauchte Ende der 1960er Jahre auf internationalen Rockbühnen auf. Er machte durch exzentrische Vorführungen auf sich aufmerksam, mit brennenden Helmen und Nacktauftritten. Sein nach seiner damaligen Band benanntes Debütalbum The Crazy World of Arthur Brown war 1968 beiderseits des Atlantiks ein Überraschungserfolg. An der Aufnahme waren Carl Palmer (Schlagzeug, später Emerson, Lake and Palmer), Vincent Crane (Keyboard, später Atomic Rooster) und Pete Townshend (von The Who) als Produzent beteiligt. Die Single Fire wurde ein weltweiter Erfolg.
In den 1970ern brachte Brown drei Alben unter dem Namen Arthur Brown’s Kingdom Come heraus: Galactic Zoo Dossier, Kingdom Come und Journey. Letzteres war möglicherweise das erste Album, auf dem eine Drum Machine zu hören ist.
1974 zog sich Brown vorübergehend aus dem Musikgeschäft zurück, um sich der Meditation zu widmen. Allerdings wirkte er bei der Verfilmung der Rockoper Tommy mit, zusammen mit The Who, Eric Clapton, Tina Turner und Elton John.
Später nahm Brown im Laufe der Zeit etliche Soloalben auf. Er sang die Hauptstimme des Stücks The Tell Tale Heart auf dem Konzeptalbum “Tales Of Mystery And Imagination” des Alan Parsons Project, das auf Erzählungen von Edgar Allan Poe basierte. 1978/79 nahm er mit Klaus Schulze die Alben Dune und Time Actor (Richard Wahnfried) auf und begleitete diesen auch auf Tour (zu hören auf dem Track Dymagic auf Live).
1994 erlitt Brown während eines Konzerts einen Schlaganfall, von dem er sich nur mühsam erholte. 1997 produzierte er mit der deutschen Band Die Krupps eine Neuaufnahme seines Hits Fire.
Die Kingdom-Come-Alben wurden oft mit der Musik von Hawkwind verglichen. Ironischerweise war Brown an dem Album Captain Lockheed and the Starfighters von Robert Calvert beteiligt, zusammen mit den meisten damaligen Mitgliedern von Hawkwind. 2001 und 2002 trat Brown einige Male mit Hawkwind auf, wobei die Band auch Songs von Arthur Brown aufführte, u. a. von den Kingdom-Come-Alben.
In den letzten Jahren tauchte Arthur Brown immer wieder im Umfeld der Pretty Things auf und trat auch häufig mit ihnen auf. Bei der Live-Aufführung der Rockoper S. F. Sorrow der Pretty Things im Jahr 1998 war Brown als Erzähler zu sehen und zu hören.
2011 und 2012 ging er mit Chris Farlowe und der Hamburg Blues Band auf Deutschlandtournee.

Ton Steine Scherben
Ton Steine Scherben (oft auch kurz „Die Scherben“ genannt) war eine der ersten und einflussreichsten deutschen Rockgruppen der 1970er und frühen 1980er Jahre, die vor allem sozialkritische deutschsprachige Texte in der Rockmusik verwendeten. Mit den ausdrucksvollen emotional-politisch motivierten Liedern ihres Sängers und Frontmanns Rio Reiser wurde diese Gruppe zu einem musikalischen Sprachrohr des linksalternativen Spektrums, beispielsweise der Hausbesetzerbewegung, und zu einer auch nach ihrer Auflösung 1985 bis in die Gegenwart wirkenden Kultband der entsprechenden Szene ihrer Zeit in der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin.

The Quireboys
Den Grundstein legte bereits 1984 der damals 17-jährige Sänger Jonathan ‘Spike’ Gray, der von Newcastle nach London zog und dort auf den Gitarristen Guy Bailey traf. Nächster im Bund wurde Bassist Nigel Mogg (Neffe von UFO-Sänger Phil Mogg), dem bald der Drummer Paul Hornby (der wenig später The Dogs D’Amour gründete) und Chris Johnstone am Klavier folgten.
The Queerboys starteten ihre Karriere im Marquee Club und bauten sich in London und Umgebung mit ihrem stark vom Rhythm’n’Blues beeinflussten Hard Rock schnell eine Fanschar auf. Nachdem sie 1987 das Angebot bekamen, auf dem Reading Festival zu spielen, falls sie ihren Namen ändern, tauften sie sich in The Quireboys um.
1989 durften sie als Vorband von Guns N’ Roses im Hammersmith Odeon in London spielen. Auch Auftritte als Vorgruppe von Hanoi Rocks und Yngwie Malmsteen wurden absolviert. Als Ozzys Ehefrau Sharon Osbourne wenig später das Management übernahmen, standen The Quireboys für ihr Debüt A Bit Of What You Fancy bei EMI unter Vertrag. Es erschien 1990, nachdem es bereits 1989 durch die Single 7 O’Clock promotet wurde. Auf der Tour zu diesem Album spielte die Band unter anderem mit Soundgarden, Iggy Pop und den L.A. Guns Konzerte.
Auf ihren Touren rund um den Globus schnitten sie ihr erstes Livealbum “Recorded Around The World” mit und machten sich dann an die Arbeiten zum zweiten Album. Gemeinsam mit dem Produzenten Bob Rock nahmen sie “Bitter Sweet & Twisted” auf, gingen aber in der aufkommenden Grunge-Welle unter. Zwar spielten sie mit Guns N’ Roses auf der “Use Your Illusion”-Tour, doch dann fiel die Formation 1993 auseinander.
Zur ersten ernst zu nehmenden Reunion kam es, als Spike, Gitarrist Guy und Bassist Nigel einen Neustart 2001 wagten. So folgte das dritte Album “This Is Rock’n’Roll”, auf dem Luke Bossendorfer an der Gitarre und Martin Henderson am Schlagzeug debütierten. Das Album wurde jedoch auf dem Label Sanctuary Records veröffentlicht. Für die anschließenden Auftritte in England sprang Jason Bonham ein. 2002 folgte mit 100% Live – 2002 ein Live-Album zur Tour. 2004 erschien das Album Well Oiled, bei dem Paul Guerin (Gitarre), Pip Mailing (Schlagzeug) und Keith Weir (Keyboards) mitspielen. Erneut wurde ein Label-Wechsel vollzogen, denn das Album erschien über SPV. Im selben Jahr spielte die Band zum ersten Mal auf dem Wacken Open Air. In der Folgezeit verließ Bassist Nigel Mogg erneut die Band und wurde durch Jimi Cruthley ersetzt. In dieser Besetzung erschien 2008 das Album Homewreckers & Heartbreakers, dass ohne Plattenlabel veröffentlicht wurde. Bereits 2009 folgte mit Halfpenny Dancer das nächste Album, diesmal mit Damon Williams am Bass, Phil Martini am Schlagzeug und Jerkin Crocus als Plattenlabel. 2009 wurde ihr Debütalbum A Bit Of What You Fancy wiederveröffentlicht. Auf der folgenden Tour trat die Band unter anderem beim Bang Your Head-Festival in Balingen auf. 2010 folgte das Live-Album Live In London, dass jedoch die gleichen Songs enthielt wie das Live-Album 100% Live – 2002 von 2002. 2012 spielte die Band auf dem Download-Festival.
2013 veröffentlichte die Band über das Label Off Yer Rocka das Album Beautiful Curse, auf dem Simon Hanson Schlagzeug spielt und kein Bassist angegeben ist. Dazu spielte die Band im selben Jahr auf dem Sweden Rock Festival. Für das 2014 erschienene Album Black Eyed Sons kehrte Schlagzeuger Pip Mailing zurück. Neuer Bassist war zudem Nick Mailing.
Bis heute stehen hauptsächlich Spike und Gitarrist Guy Bailey hinter der Band. Bis zu dem Album Well Oiled 2004 war Bassist Nigel Mogg ebenfalls einer der führenden Köpfe in der Band. Die Band ist bekannt für viele Besetzungwechsel. An das Debütalbum von 1990, das in Großbritannien Platz 2 der Charts erklomm, konnte die Band jedoch nicht anknüpfen. Mit Paul Guerin und Keith Weir hat die Band jedoch inzwischen wieder zwei langfristige Mitglieder gefunden.

Rob Tognoni

Robert “Rob” John Tognoni ist ein australischer Bluesgitarrist. Sein Feeling für den Bluesrock kommt besonders durch seine ausgefeilte Spieltechnik zur Geltung. In seinem Spiel kombiniert er klassische Rockelemente wie Powerchords und treibende Riffs im Stile der Rockgruppe AC/DC mit dem Blues. Seine Musik wird insbesondere von Musikern wie B.B. King und Jimi Hendrix sowie der bereits erwähnten Band AC/DC beeinflusst.

Hundred Seventy Split

Joe Gooch und Leo Lyons haben Ten Years After verlassen – die Nachricht schlug damals ein wie eine Bombe. Doch die Fans haben keinen Grund zur Sorge. Mit ihrem neuen Projekt Hundred Seventy Split haben sich der Bassist und der Sänger und Gitarrist weiterhin der Musik verschrieben. Zusammen mit Drummer Damon Sawyer hat es sich das Trio als Ziel gesetzt, gute Rockmusik zu machen – und das gelingt ihnen zweifelslos.
Eins soll dabei vorweggenommen sein: Neben den eigenen HSS-Songs begeistert das Trio auch weiterhin mit altbekannten Hits von Ten Years After, wie „I’am Going Home“ oder „Love like a Man“. Die Band hat es sich dabei zum Ziel gemacht, dass ihre Musik nicht in die alte TYA-Schublade gesteckt wird, sondern weit darüber hinausgeht. Und das haben die Musiker wie zu Woodstock-Zeiten auch nach 40 Jahren drauf. Das Blues/Rock Trio begeistert die Fans mit zeitloser Musik, welche die Trauer um ihr Verlassen von Ten Years After bald vergessen lässt. Durch eine gehörige Portion Melodie und gekonnten, facettenreichen Gitarrensolos überzeugen die altbekannten Musiker weiterhin ihr Publikum und liefern eine Live-Show, die unvergesslich bleibt.
Trotz des tiefen Verlusts des ehemaligen Ten Years After-Sängers Alvin Lee († 2013), zeigt die neuentstandene Band, dass die Liebe zur Musik keine Grenzen kennt. Und so ist es ihnen gelungen, auch weiterhin fantastischen Rock zu kreieren, auf den auch Alvin Lee mit Sicherheit stolz gewesen wäre. Die Fans dürfen sich weiterhin über klassischen Blues-Rock freuen, der niemals alt wird.

Vibravoid
Vibravoid spielen einen von den frühen Pink Floyd beeinflussten Psychedelic Rock, in ihrem Repertoire finden sich auch einige Coverversionen von Pink-Floyd-Stücken. Sich selbst bezeichnet die Band als “Europas Nummer-Eins-Psychedelic- und Acid-Rock-Band”. Im Interview mit der Zeitschrift eclipsed begründete Sänger und Gitarrist Christian Koch damit, dass es keine Psychedelic-Szene mehr gebe:[1]
„Das, was sich heute alles Psychedelic nennt, ist meistens billiger, uninspirierter Hardrock, Stoner oder Heavy Metal.“
Das 2011 erschienene Album “Minddrugs” wurde konsequent in nur drei Tagen eingespielt, damit es “roh und spontan”[1] bleiben konnte.

Fai Baba
Dort, wo andere Grenzen sehen, sieht Fai Baba die Freiheit. Fabian Sigmund, wie Fai Baba mit bürgerlichem Namen heisst, ist ein Spross der progressiven und unerschrockenen jungen Musikergeneration. In Fai Babas Musik mischen sich Leidenschaft, Talent und Neugierde mit einem gesunden Selbstbewusstsein, subtiler Ironie und einem überaus intelligenten Songwriting. Das Spektrum seiner Musik recht von grob, verzerrt, pumpend bis schleichend und geschlagen. Damit packt der Zürcher Musiker sein Publikum spielend bei der eigenen Verletzlichkeit.

Mars Mushroom
Mars Mushrooms ist der Name einer Jamband aus Bayern. Die musikalischen Wurzeln der Gruppe liegen in der amerikanischen Jambandszene bei Bands wie Grateful Dead, Phish oder Widespread Panic.
Die Mars Mushrooms hatten deutschlandweit und in der Schweiz Auftritte, sie waren u. a. auch auf dem Nürnberger Bardentreffen zu hören. Die Platten der Bands finden auch in den USA und in Japan Absatz.
Ende 2007/Anfang 2008 war die Band auf einer zweiwöchigen Tournee in Japan unterwegs. Dabei spielte sie u.a. in Kawasaki, Tokio, Kyōto, Ōsaka und Nagoya.

Ax Genrich Band
Ax (eigentlich Axel) Genrich ist ein deutscher Gitarrist. Er begann bei der Band Agitation Free, bei der er 1970 drei Monate lang die Gitarre spielte. Dort entwickelte er seinen Stil der Improvisation.
Mitte 1970 stieg er bei der Gruppe Guru Guru ein. Zusammen mit seinen Bandkollegen, Uli Trepte und Mani Neumeier, feierte Genrich Anfang der 1970er Jahre einige Erfolge. Guru Guru gilt auch heute noch als einer der herausragenden Vertreter des sogenannten Krautrock. 1974 verließ Genrich Guru Guru. 1974 entstand auch seine erste Solo LP “Highdelberg” mit bekannten Krautrockern.
Anfang der 1980er Jahre gründete er das Trio RIF, punkige Rockmusik mit deutschen Texten und veröffentlichte die Kassette “Realität, nix bla bla”. In den 1990er Jahren veröffentlichte er die Soloalben “Psychedelic Guitar” und “Wave Cut”. 2003 gründete er mit Mani Neumeier und Dave Schmidt “Psychedelic Monsterjam”. Aus der Zeit gibt es zwei Live-CDs bei Sunhair.
In den Jahren 2007 und 2008 spielt er vereinzelt bei Auftritten von “Zone Six” mit, unter anderem bei dem “Psychedelic Network Festival 2007” und dem “Roadburn Festival 2008”. Im Februar 2009 erschien eine CD mit Stücken von verschiedenen Liveauftritten aus den 1990er-Jahren, Ax Genrich “Spontaneous Combustion” und die Compilation “Axymoron”. Im September 2009 spielt er mit Mani Neumeier, Guy Segers und Mario Engelter die CD “Psy Valley Hill” ein, welche 2010 unter “Gurumaniax” erscheint.
Zurzeit ist er mit seiner Band Ax Genrich & Band und als Solist unterwegs. Neue CDs sind geplant, wie Ax Genrich & Band in Finkenbach A Trip To Paradise und Ax Genrich Fretboard Jungle.
Im November 2014 erschien die CD ” In A World Of Dinosaurs” von Ax Genrich & Band, mit Mario Fadani am Bass und Steff Bollack am Schlagzeug. Als Gäste sind Mani Neumeier, Roland Schäffer und Matz Kraus dabei. Die CD wurde im Tonstudio “Cloud29” in Schwetzingen aufgenommen.